Über Jahrhunderte galt der Aderlass als Standard. Eine Behandlung, bei der man Patienten bewusst große Mengen Blut entnahm. Heute wirkt das absurd, damals war es medizinischer Konsens.
In dieser Folge geht es darum, wie die Idee entstand, Krankheiten durch ein Ungleichgewicht der „vier Säfte“ zu erklären – und warum der Aderlass so lange als wirksam galt.
Wir sprechen über amerikanische Präsidenten, Blutegel und gefährliche Heilkundler.
[01:34] Die vier Säfte
[05:31] Varianten des Aderlasses
[06:52] George Washington
[11:07] Aderlass aus Verzweiflung
[12:26] Was ist heute noch übrig?